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Außenansicht des Krankenhauses Saarlouis vom DRK

Sanierung

Nach erfolgreicher Sanierung: Eigenverwaltungsverfahren nach Planerfüllung aufgehoben - Klinik dauerhaft gesichert

UPDATE

Saarlouis, den 01.07.2026

Die Sanierung der DRK gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft mbH Saarland ist nunmehr auch formal erfolgreich abgeschlossen. Mit Wirkung zum 30. Juni 2026 hat das Amtsgericht Saarbrücken das Eigenverwaltungsverfahren nach vollständiger Erfüllung des Insolvenzplans aufgehoben.

Das Krankenhaus Saarlouis vom DRK (221 Betten, rund 800 Mitarbeitende) sowie das DRK Gästehaus Lebach kehren damit in den regulären Geschäftsbetrieb zurück – auf einer dauerhaft tragfähigen wirtschaftlichen Grundlage.

Das Verfahren war am 10. November 2025 beim Insolvenzgericht Saarbrücken beantragt und am 1. Februar 2026 eröffnet worden. Bereits am 22. April 2026 hatten die Gläubiger dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt; das Gericht bestätigte den Plan noch im Abstimmungstermin. Mit der nun erfolgten Aufhebung des Verfahrens ist die Restrukturierung formal beendet.

Durch das Verfahren konnten die zentralen Sanierungsziele vollständig erreicht werden: Das Defizit wurde beseitigt, die Gesellschaft umfassend entschuldet und die Liquidität gesichert. Zugleich blieben der Krankenhausbetrieb sowie die medizinische und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten während des gesamten Verfahrens uneingeschränkt gewährleistet. Der Versorgungsauftrag für die Region, der Klinikstandort und die Arbeitsplätze blieben erhalten.

Generalbevollmächtigter Dr. Dennis B. Blank erklärt: „Mit der Aufhebung des Verfahrens ist die Sanierung erfolgreich vollendet. Der Insolvenzplan hat die vollständige Entschuldung ermöglicht und das Unternehmen wirtschaftlich neu aufgestellt. Eigenverwaltungsverfahren haben sich gerade im Gesundheitssektor als wirkungsvolles Instrument erwiesen, um Einrichtungen strukturell neu auszurichten und zugleich die medizinische Versorgung sicherzustellen.“

Geschäftsführer Matthias Adler betont das Engagement der Belegschaft: „Wir haben das Verfahren in der geplanten Zeit und mit dem angestrebten Ergebnis abgeschlossen. Entscheidend war der außergewöhnliche Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jetzt richten wir den Blick nach vorn und treiben die Weiterentwicklung unserer medizinischen Angebote konsequent voran.“ Adler verwies dabei unter anderem auf die Etablierung der neurologischen Frührehabilitation (Phase B), die geplante räumliche Erweiterung von Notaufnahme und OP-Bereich sowie die Eröffnung des gynäkologisch-onkologischen MVZ am 1. Juli.

Auch die Gesellschafter begrüßen den Abschluss. Barbara Baltus, Oberin der DRK-Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar e. V., und Michael Burkert, Präsident des DRK-Landesverbandes Saarland e. V., erklären: „Dies ist eine gute Nachricht für die Menschen der Region, die das Krankenhaus mit seinen Mitarbeitenden und Leistungen sehr schätzen. Unser Ziel war von Beginn an, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern. Mit der engagierten Arbeit von Herrn Adler, Herrn Blank und der Mitarbeitenden der Klinik und des Gästehauses in Lebach ist dies nun gelungen. Die Gesellschafter der DRK Familie stellen sich nun gestärkt der Verantwortung, wissend dass die Herausforderungen durch veränderte gesetzliche Vorhaben auch in Zukunft nicht geringer werden.“

Während des Eigenverwaltungsverfahrens wurde die Gesellschaft von Rechtsanwalt Dr. Dennis B. Blank (BLANK + Partner Rechtsanwälte mbB, Saarbrücken) als Generalbevollmächtigtem begleitet. Matthias Adler (conPrimo Strategieberatung GmbH) wurde mit Beginn des (vorläufigen) Eigenverwaltungsverfahren zum Geschäftsführer von den Gesellschaftern bestellt. Zum Sachwalter hatte das Amtsgericht Saarbrücken Rechtsanwalt Lukas Eisenhuth (Abel & Kollegen, St. Ingbert) bestellt, der das Verfahren – unterstützt durch einen fünfköpfigen Gläubigerausschuss – im Interesse der Gläubiger überwachte.

Sanierung erfolgreich abgeschlossen: Gläubiger stimmen Insolvenzplan einstimmig zu

Die Gläubiger der DRK gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft mbH Saarland haben am 22. April 2026 vor dem Amtsgericht Saarbrücken dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Damit ist ein entscheidender Meilenstein für die erfolgreiche Sanierung im Eigenverwaltungsverfahren erreicht.

Mit der Annahme des Insolvenzplans und der Bestätigung durch das Insolvenzgericht noch im Abstimmungstermin kann das Verfahren in den kommenden Wochen planmäßig aufgehoben werden. Wir werden unsere Tätigkeit künftig auf einer nachhaltig stabilen wirtschaftlichen Grundlage fortführen.

Der Krankenhausbetrieb lief während des gesamten Verfahrens uneingeschränkt weiter. Die medizinische und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten war jederzeit gewährleistet.

Die Gesellschafter – die DRK-Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar e.V. sowie der DRK Landesverband Saarland e.V. – begrüßen die deutliche Zustimmung der Gläubiger. „Die klare Zustimmung der Gläubiger zeigt das Vertrauen in das vorgelegte Sanierungskonzept und in die Zukunft des Krankenhauses Saarlouis vom DRK und des DRK Gästehaus Lebach. Unser Ziel war von Beginn an, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern – diesem Ziel sind wir heute einen entscheidenden Schritt nähergekommen“, erklären Barbara Baltus (DRK-Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar e.V.) und Michael Burkert (DRK Landesverband Saarland e.V.).

Während des Eigenverwaltungsverfahrens wurden wir von Rechtsanwalt Dr. Dennis B. Blank (BLANK + Partner Rechtsanwälte mbB, Saarbrücken) als Generalbevollmächtigtem begleitet. Dr. Blank erklärt: „Die Zustimmung zum Insolvenzplan ist ein starkes Signal der Gläubiger für den eingeschlagenen Sanierungskurs. Eigenverwaltungsverfahren haben sich insbesondere im Gesundheitssektor als wirkungsvolles Instrument erwiesen, um Einrichtungen strukturell neu aufzustellen und gleichzeitig die medizinische Versorgung sicherzustellen.“

Geschäftsführer Matthias Adler betont zudem die besondere Leistung der Belegschaft: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben während des gesamten Verfahrens Außergewöhnliches geleistet. Ihr Engagement war ein zentraler Faktor für das Gelingen der Sanierung. Im Krankenhaus belegen die hohe Auslastung der vergangenen Monate und die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten den eingeschlagenen erfolgreichen Kurs.“

Auch aus Sicht der Gesellschafter schafft die Abstimmung eine tragfähige Grundlage für die Zukunft: „Das heutige Ergebnis bildet die Basis für die weitere Entwicklung unserer Einrichtungen. Nun gilt es, die eingeleiteten strukturellen Veränderungen konsequent fortzuführen und das Krankenhaus sowie das Gästehaus Lebach langfristig wirtschaftlich stabil aufzustellen.“

Zum Sachwalter des Verfahrens hat das Amtsgericht Saarbrücken Rechtsanwalt Lukas Eisenhuth (Abel & Kollegen, St. Ingbert) bestellt. Er überwachte das Verfahren im Interesse der Gläubiger. Weiter unterstützte und begleitete Herr Steffen Koller, Reformwerk Beratungsgesellschaft mbH, den Restrukturierungsprozess auf betriebswirtschaftlicher Seite.

Mit der geplanten Aufhebung des Verfahrens in den kommenden Wochen werden wir unsere Restrukturierung abschließen und den Fokus künftig auf die Weiterentwicklung ihrer medizinischen Angebote sowie eine dauerhaft stabile wirtschaftliche Basis legen.